Fit für die Schule – fit für die Zukunft!

shutterstock_48737962  Dmitriy Shironosov

Unsere Kinder sind unser höchstes Gut. Sie sind auch unser ganzer Stolz. Was aber, wenn eines unserer Kinder in der Schule nicht den nötigen Erfolg bringt? Oft glauben die Eltern betroffener Sprösslinge, ihre Kinder wären dumm oder bringen nicht den nötigen Fleiß auf, um in der Schule dem Leistungsdruck standzuhalten. Manch ein Elternteil ist der Verzweiflung nahe. Doch was sich im Kopf des Kindes abspielt, versuchen die wenigsten Eltern nachzuempfinden. Sind Kinder auch noch so klein, sie können die Enttäuschung deutlich spüren. Hinzu kommen die Hänseleien ihrer Mitschüler und Spielkameraden, was dazu führt, dass sich Kinder mit Lernschwächen oft ausgegrenzt fühlen und darunter noch mehr leiden. Die besorgten Eltern investieren nun viel Zeit und Geld in Nachhilfestunden, die Kinder werden aber zusehends unglücklicher und krank.

Schwächen in der Schule sind in den meisten Fällen keineswegs auf mangelnde Intelligenz oder Faulheit zurückzuführen. 20 Prozent der Kinder haben in der Schule Schwierigkeiten, weil sie für die Regelschule nicht alle vermeintlichen Voraussetzungen mitbringen. „Diese Schwächen können im visuellen, auditiven, seriellen oder anderen Bereichen liegen. Man spricht von Teilleistungsschwächen, die man durchaus erkennen und auch entsprechend benennen kann“, erklärt Barbara Rinner, die sich seit Jahren mit diesen Problemfeldern befasst.

Ein Fünftel aller Kinder sind von Legasthenie (Lese- und Rechtschreibschwäche), Dyskalkulie (Rechenschwäche) und von anderen Problemen, wie dem Aufmerksamkeitsdefizit oder fehlender Motivation betroffen. Eltern und Pädagogen tun ihr Möglichstes und ihre pädagogische Kompetenz ist unbestritten. Vielfach brauchen diese Kinder aber weitere Unterstützung. „Erst durch ein Sichtbarmachen der sogenannten Teilleistungsschwächen können die Probleme bei der Wurzel gepackt und behoben werden. Jeder muss sich im Klaren sein, dass die Lernprobleme in der Schule oft lediglich die Symptome der jeweiligen Teilleistungsschwächen zum Ausdruck bringen“, gibt Barbara Rinner, die es sich gemeinsam mit dem Mentalpsychologen DDDr. Karl Isak und der Klinischen und Gesundheitspsychologin Dr. Lieselotte Fieber zur Aufgabe gemacht hat, diesen Kindern zu helfen, zu bedenken. Dank einer eigenen iilo-Methode können Schüler mit Teilleistungsschwächen erfolgreich getestet und trainiert werden. Nach individuellem Training jedes Kindes steht den entsprechenden Erfolgen nichts mehr im Wege. Die Kinder haben wieder Erfolgserlebnisse, das Lernen wird Ihnen erleichtert, Ausgrenzungen und Diskriminierungen in der Schule bleiben aus. Minderwertigkeitskomplexe werden abgebaut und die Kinder bekommen ihr Selbstwertgefühl zurück – ihre Lernkarriere kann weitergehen. Höhere Schulen und Universitäten können ohne größere Hindernisse absolviert werden. Ein Beheben der jeweiligen Teilleistungsschwäche hat auch günstige Auswirkungen auf die Familie allgemein. Konflikte werden beruhigt, was wiederum eine positive Wirkung auf das Kind zur Folge hat.

Das Institut für individuelle Leistungsoptimierung (iilo) betreut in Puch bei Salzburg zahlreiche Kinder. „Wir müssen auf unsere Kinder achten und dürfen nicht tatenlos zusehen, wie sie unter Problemen leiden, die keine Probleme sein müssen. Jedem Kind kann individuell geholfen werden“, hebt Barbara Rinner hervor.

 

Text: vm-Verlag, Foto: shutterstock/Dmitriy Shironosov