Lernmotivation

Schon die Kinder sind einem enormen Stress ausgesetzt. Die Anforderungen werden größer. In privaten wie in schulischen Bereichen. Kindern werden schon früh die Regeln der Leistungsgesellschaft nahe gebracht und sie haben den Normen zu entsprechen. Die Kinderpsychologen und Nachhilfelehrer haben Hochkonjunktur, was tiefe Löcher in die Brieftaschen der Eltern reißt.

Kinder haben immer weniger zu lachen und verbringen ihre Freizeit nicht mehr beim zwanglosen Spielen sondern müssen lernen, Nachhilfestunden nehmen, bei Lerninstituten Hilfe in Anspruch nehmen und werden von ihren Eltern noch zu vielen anderen Terminen chauffiert. Sport, Tanzen, Judo, Ballett, Musik und anderes sind nicht mehr ein wohlverdienter Ausgleich, sondern weitere Leistungskriterien, denen sich unsere Kinder auszusetzen haben.

Die Eltern, die sich von den Medien und der Umwelt beeinflussen lassen und den Druck der Gesellschaft spüren, geben diesen Druck unbewusst und bewusst an ihre Kinder weiter – ohne zu wissen, was damit angestellt werden kann.

Die Lehrer wissen schon nicht mehr wie sie den zu vermittelnden Stoff, der immer mehr wird, unterbringen können und stressen damit die Kinder gleichermaßen. Die politisch Verantwortlichen sehen sich einem internationalen Bildungswettbewerb ausgesetzt und handeln entsprechend – zum weiteren Nachteil unseres Nachwuchses. Die Medien und die Wirtschaft stellen nur die Ausnahmekönner und Überdurchschnittlichen in den Mittelpunkt und setzen damit ebenfalls Zeichen, denen man zu folgen trachtet.

Unsere Aufgabe ist es nun, mittels bewusster Signale und aktiver Suggestionen das Unterbewusstsein der Kinder zu aktivieren. Da kein Mensch dem anderen gleicht, ist es nahe liegend, dass jeder von uns eigene Qualitäten, sprich Talente besitzt, die aber nur selten rechtzeitig erkannt werden. Das Mentaltraining hilft den Kindern ihre individuellen internen Ressourcen zu erkennen, bewusst zu machen und damit umzugehen. Diese Methodik basiert, nicht wie es oft beim ersten Anblick erscheint, auf esoterischem Hokuspokus, sondern auf einem jahrelang erforschten wissenschaftlichen Fundament. Emile Coué, der Autor vieler Bücher zur Autosuggestion beweist dies mit dem Beispiel eines Bretts, das am Boden liegt und über das Sie gehen sollten. Wenn Sie es wollen, wird es Ihnen ohne Zweifel gelingen. Wenn sich das gleiche Brett aber in schwindelnder Höhe befindet, dann wird die Vorstellung hinunterzufallen über den Willen, das Brett zu begehen, siegen.

Für Kinder mit Lernproblemen heißt dies, dass es nicht ausreicht, den Willen aufzubringen eine gute Note zu erreichen oder durch Lernen die Voraussetzung für solche zu schaffen. Hingegen sind die Vorstellung, eine gute Note zu erhalten, oder eine exzellente Prüfung abzulegen oder ein ausgezeichnetes Zeugnis überreicht zu bekommen, die richtige Voraussetzung die angestrebten Ziele auch zu erreichen.

Durch aktive, auf den Punkt gebrachte Intervention, lernen Kinder sich rationale Ziele zu setzen. Sie beginnen sich nach ihren Zielen zu orientieren und an diese und sich selbst zu glauben.

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